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Theaterwettbewerb

 
































 

 

   
 


Auf die Bretter geschickt
Der KomA-Theaterwettbewerb 2010

Finale


Es war ein spannendes Finale, welches am 08.10.2010 im Theater an der Wilhelmshöhe Lingen von Dirk Kaufmann dramaturgisch moderiert wurde. Die Jury (Ferdinand Redeker, Swantje Arens, Nils Hanraets, Holger Berenzen und Ulrich Engling) hatte die Qual der Wahl. Denn die fünf Theaterstücke begeisterten alle die zahlreichen jungen und alten Zuschauer.

Den ersten Platz belegte schließlich die Theater-AG der Marienschule Lingen mit ihrem Stück "Alkohol".

Platz zwei ging an die Gruppe "Blckout" ebenfalls aus Lingen mit dem Stück "Schnapsidee".

Den dritten Platz sicherten sich nach einer deutlichen Leistungssteigerung die Strooties vom Stadtteiltreff Stroot Lingen mit "You never walk alone".

Auch die beiden Stücke "Der letzte Griff" Jugend-Drama in 20 Bildern, der Theater AG des Gymnasiums Papenburg und "Auf die Bretter geschickt" von der Theater AG der Johannesburg Gmbh gingen nicht leer aus. Dechant Blank sicherte ihnen einen Sonderpreis zu.

--> Pressebericht im Kirchenboten

--> Ems-TV Bericht

--> Bilder







Warum eigentlich Theater?
Die Projektgruppe KomA hat sich im Jahr 2009 entschieden einen neuen
Wettbewerb durchzuführen, um das Thema des kontrollierten Umgangs mit Alkohol
in der Jugendarbeit weiter publik zu halten. Nach recht kurzer Zeit wurde entschieden
in 2010 ein Theaterprojekt auszuloben. Theater als ältestes Kommunikations- und
Kritikmittel der Menschen (im Alten Griechenland wurde via Theater „Nachrichtenund
Bildungsfernsehen“ gemacht) bewirkt neben der Außenwirkung der Produkte,
also der Theaterstücke, die intensive Beschäftigung der Wettbewerbsteilnehmer mit
dem Thema Alkoholkonsum unter Jugendlichen.

Weitere Punkte sind:
1. Theater ist Kunst
Jeder Teilnehmer ist ein Künstler
Im Theaterstück spiegeln sich die Welt und die Persönlichkeit des Theatermachers
wider. Theater bietet dem Teilnehmer ein Medium in dem er seine subjektive
Einstellung und Wahrnehmung von sich selbst, den anderen und der Welt darstellen
und mitteilen kann.
2. Theater ist Grenzarbeit
Die persönliche Weiterentwicklung der Schauspieler und Regisseure ist immer von
der Bereitschaft abhängig über die eigenen Grenzen hinauszugehen. Neugierde,
Risikobereitschaft und Erfahrungslust sind dabei wichtige Triebfedern. Es geht nicht
darum alles schon zu wissen, sondern die Fragen zu stellen, deren Beantwortung
einen weiterbringen.
3. Theater ist eine soziale Tätigkeit
Das Produkt „Theaterstück“ ist Ergebnis eines sozialen Prozesses und nicht als das
Werk eines geniales Einzelnen. Zwar bündelt der Regisseur die Vielzahl der
künstlerischen, technischen und administrativen Tätigkeiten zu einem Ganzen, aber
das Ganze bleibt eben auch die Summe seiner Teile.
Die Arbeitsgruppe selbst, ihre Fähigkeit gemeinsame Ziele zu formulieren und dabei
individuelle Wünsche gelten zu lassen, die Akzeptanz und Toleranz gegenüber
anderen Teilnehmern mit unterschiedlichen Vorraussetzungen und Zielen, wird
ebenso als Wert und Ziel verstanden wie das Theaterstück selbst
Die Aufführung soll das gemeinsame und das Kunstwollen jedes einzelnen
widerspiegeln.
4. Theater- machen ist Teamarbeit.
Theater ist Ergebnis von sozialen Prozessen. In der Praxis heißt das: Die Teilnehmer
werden nach ihren Zielen und Wünschen befragt. Sie bestimmen die Stückwahl und
Rollenbesetzung mit. Sie bestimmen die Form der Inszenierung mit. Das
Theaterstück am Ende des Arbeitsprozesses ist das Produkt aller Beteiligten.
Die Besetzung und die Interpretation der Rolle werden von den Akteuren
mitbestimmt. Die Inszenierung ist offen für die Visionen jedes einzelnen.