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Theaterwettbewerb

 
































 

 

   
 


Auf die Bretter geschickt
Der KomA-Theaterwettbewerb 2010

Teilnehmer: Jugendliche und Jugendgruppen bis 25 Jahre (Begleitperson darf älter sein)

Gruppengröße: mind. 3 Personen

Zeitvorgabe: max. 20 min/Gruppe

Thema: Kontrollierter Umgang mit Alkohol

Zeitraum: 01. Januar bis 30. Juni 2010

Finale: 08.10.2010 im Theater an der Wilhelmshöhe Lingen

Gewinne:
1. Platz: 300€, 2. Platz: 200€, 3. Platz: 100€
Jede teilnehmende Gruppe erhält beim Finale einen Getränkekorb mit alkoholfreien Getränken. Außerdem gibt es Theaterkarten und weitere interessante Preise zu gewinnen.

Einreichung: Ihr schickt uns ein Skript und eine Videoaufzeichnung bis zum 30.06.2010 an den
Landkreis Emsland,
Fachbereich Jugend,
Ordeniederung 1,
49716 Meppen,
E-Mail: jugend@emsland.de.

Die Videoaufzeichnung ist nur dafür gedacht, dass die Jury sich ein Bild vom Stück machen kann. Die Qualität des Films fließt nicht in die Entscheidung ein. Entscheidend ist die Idee, das Theaterstück und die spielerische Umsetzung.
Wer keine Kamera für einen Videomitschnitt parat hat, kann sich eine in den Kreisbildstellen in Aschendorf, Meppen und Lingen oder im Dekanatsjugendbüro Lingen ausleihen....oder sprecht uns einfach an und wir vermitteln an weitere Stellen in eurer Nähe.

Starter-Workshop: Das TPZ (Theaterpädagogisches Zentrum) Lingen bietet bei ausreichend Interessenten einen Theater-Workshop für Wettbewerbs-Teilnehmer an.
Anmeldung beim Theaterpädagogisches Zentrum der Emsländischen Landschaft e.V., Nils Hanraets, Universitätsplatz 5-6, 49808 Lingen (Ems), Telefon: +49 (0)591 91663 0, E-Mail: info@tpzlingen.de

Wir versuchen außerdem einen prominenten Stargast für die Jury und die Finalveranstaltung zu gewinnen. Lasst euch also überraschen.

Das KomA-Team wünscht schon mal viel Spaß und Erfolg. Solltet ihr noch weitere Fragen zum Wettbewerb haben, sprecht Holger Berentzen, Sven Kruppik oder Ulrich Engling aus dem Team an ->siehe Kontakt.

 

Warum eigentlich Theater?
Die Projektgruppe KomA hat sich im Jahr 2009 entschieden einen neuen
Wettbewerb durchzuführen, um das Thema des kontrollierten Umgangs mit Alkohol
in der Jugendarbeit weiter publik zu halten. Nach recht kurzer Zeit wurde entschieden
in 2010 ein Theaterprojekt auszuloben. Theater als ältestes Kommunikations- und
Kritikmittel der Menschen (im Alten Griechenland wurde via Theater „Nachrichtenund
Bildungsfernsehen“ gemacht) bewirkt neben der Außenwirkung der Produkte,
also der Theaterstücke, die intensive Beschäftigung der Wettbewerbsteilnehmer mit
dem Thema Alkoholkonsum unter Jugendlichen.

Weitere Punkte sind:
1. Theater ist Kunst
Jeder Teilnehmer ist ein Künstler
Im Theaterstück spiegeln sich die Welt und die Persönlichkeit des Theatermachers
wider. Theater bietet dem Teilnehmer ein Medium in dem er seine subjektive
Einstellung und Wahrnehmung von sich selbst, den anderen und der Welt darstellen
und mitteilen kann.
2. Theater ist Grenzarbeit
Die persönliche Weiterentwicklung der Schauspieler und Regisseure ist immer von
der Bereitschaft abhängig über die eigenen Grenzen hinauszugehen. Neugierde,
Risikobereitschaft und Erfahrungslust sind dabei wichtige Triebfedern. Es geht nicht
darum alles schon zu wissen, sondern die Fragen zu stellen, deren Beantwortung
einen weiterbringen.
3. Theater ist eine soziale Tätigkeit
Das Produkt „Theaterstück“ ist Ergebnis eines sozialen Prozesses und nicht als das
Werk eines geniales Einzelnen. Zwar bündelt der Regisseur die Vielzahl der
künstlerischen, technischen und administrativen Tätigkeiten zu einem Ganzen, aber
das Ganze bleibt eben auch die Summe seiner Teile.
Die Arbeitsgruppe selbst, ihre Fähigkeit gemeinsame Ziele zu formulieren und dabei
individuelle Wünsche gelten zu lassen, die Akzeptanz und Toleranz gegenüber
anderen Teilnehmern mit unterschiedlichen Vorraussetzungen und Zielen, wird
ebenso als Wert und Ziel verstanden wie das Theaterstück selbst
Die Aufführung soll das gemeinsame und das Kunstwollen jedes einzelnen
widerspiegeln.
4. Theater- machen ist Teamarbeit.
Theater ist Ergebnis von sozialen Prozessen. In der Praxis heißt das: Die Teilnehmer
werden nach ihren Zielen und Wünschen befragt. Sie bestimmen die Stückwahl und
Rollenbesetzung mit. Sie bestimmen die Form der Inszenierung mit. Das
Theaterstück am Ende des Arbeitsprozesses ist das Produkt aller Beteiligten.
Die Besetzung und die Interpretation der Rolle werden von den Akteuren
mitbestimmt. Die Inszenierung ist offen für die Visionen jedes einzelnen.